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Konzept interne Ladeinfrastruktur

Unter dem Projekt „Konzept interne Ladeinfrastruktur“ ist bei der Stadt Salzburg im Wesentlichen die systematische Planung und Organisation der Ladeinfrastruktur für die städtischen Elektrofahrzeuge und Dienstfahrzeuge zu verstehen.

Die Stadt verfolgt die schrittweise Umstellung ihrer kommunalen Fahrzeugflotte auf erneuerbare Antriebe. Dazu gehört ausdrücklich auch der Ausbau und die Organisation der dafür erforderlichen Ladeinfrastruktur.

Konzept interne Ladeinfrastruktur

Das Konzept „Interne Ladeinfrastruktur“ umfasst die systematische Planung, Errichtung und Weiterentwicklung der Ladeinfrastruktur für die schrittweise Elektrifizierung der städtischen Fahrzeugflotte. Dabei werden die bestehenden und künftig erforderlichen Elektrofahrzeuge, deren Einsatz- und Ladezeiten sowie die dafür notwendigen Ladepunkte und Ladeleistungen an den verschiedenen städtischen Standorten berücksichtigt.

Wesentliche Bestandteile sind die Ermittlung des Ladebedarfs, die Festlegung geeigneter Standorte und Ladeleistungen, die Prüfung der vorhandenen elektrischen Anschlusskapazitäten sowie erforderlicher Netzerweiterungen und die Einrichtung eines bedarfsgerechten Lastmanagements. Darüber hinaus sollen die Ladeeinrichtungen möglichst mit der auf städtischen Liegenschaften vorhandenen bzw. künftig auszubauenden Photovoltaik und weiteren erneuerbaren Energiequellen verknüpft werden.

Das Konzept soll eine wirtschaftliche, betriebssichere und zukunftsfähige Ladeinfrastruktur sicherstellen, die sowohl den derzeitigen Bedarf als auch die weitere Elektrifizierung von Pkw, Nutzfahrzeugen und – soweit technisch möglich – größeren städtischen Fahrzeugen berücksichtigt. Gleichzeitig sollen Erweiterungsmöglichkeiten für zusätzliche Fahrzeuge und Ladepunkte von Beginn an berücksichtigt werden.

Kurz gesagt: Das Projekt beantwortet die Frage „Wo, wie viele, wie schnell und mit welchem Strommanagement müssen die städtischen Elektrofahrzeuge künftig geladen werden?“ – einschließlich Netzanschluss, Lastmanagement, PV-Nutzung und späterer Erweiterungen.

Was umfasst das konkret?

Ein solches internes Ladeinfrastrukturkonzept soll insbesondere klären:

  • Welche städtischen Fahrzeuge künftig elektrisch betrieben werden bzw. bereits elektrisch betrieben werden.
  • Wo geladen werden soll – z. B. Bauhof, Wirtschaftshof, Garagen, Dienststellen und andere städtische Standorte.
  • Wie viele Ladepunkte an den jeweiligen Standorten benötigt werden.
  • Welche Ladeleistungen erforderlich sind – von normalen AC-Ladepunkten bis zu leistungsstarken DC-Schnellladern.
  • Wann die Fahrzeuge geladen werden, insbesondere bei Fahrzeugen mit fixen Einsatzzeiten.
  • Wie die vorhandene elektrische Anschlussleistung genutzt und gegebenenfalls erweitert werden muss.
  • Lastmanagement: Mehrere Fahrzeuge sollen möglichst gleichzeitig geladen werden können, ohne das Stromnetz bzw. den jeweiligen Netzanschluss unnötig zu überlasten.
  • Einbindung von Photovoltaik: möglichst Nutzung des auf städtischen Gebäuden erzeugten PV-Stroms für die Fahrzeugladung.
  • Abrechnung und Steuerung der Ladevorgänge, insbesondere bei unterschiedlichen Dienststellen oder Fahrzeugnutzern.
  • Zukünftige Erweiterbarkeit, damit zusätzliche Elektro-Pkw, Transporter, Lkw oder Sonderfahrzeuge angeschlossen werden können.

Ein aktuelles Beispiel ist der Bauhof der Stadt Salzburg: Dort wurde 2025 ein Hypercharger mit bis zu 150 kW errichtet. Er kann zwei Fahrzeuge gleichzeitig mit jeweils bis zu 75 kW laden und verfügt über eine intelligente Laderegelung, mit der möglichst viel eigener PV-Strom genutzt werden kann. Die Ladestation soll auch für Dienstfahrzeuge zur Verfügung stehen, die keine eigene Ladeinfrastruktur haben.

„Intern“ ist dabei wichtig

Das Projekt ist nicht mit dem Ausbau der öffentlichen E-Ladestationen im Stadtgebiet gleichzusetzen. Die öffentliche Ladeinfrastruktur richtet sich an Bürger:innen, Besucher:innen und andere Verkehrsteilnehmer:innen. Das interne Konzept betrifft dagegen primär die städtische Fahrzeugflotte und die Ladepunkte auf bzw. bei städtischen Liegenschaften.

Der Mobilitätsplan 2040 ordnet den Ausbau der Ladeinfrastruktur ausdrücklich in den Zusammenhang mit der Umstellung der kommunalen Flotten auf erneuerbare Antriebstechnologien ein.

Erstellung eines möglichst Kosten – Nutzeneffizienten internen Ladesystems für den städtischen Fuhrpark. Dabei sollen auch Möglichkeiten zur Einbindung vorhandener öffentlicher Ladeinfrastruktur im Altstadtbereich geprüft werden und ein funktionales Zugangsberechtigungssystem implementiert werden.

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