Ausbau kommunaler Angebote
In dieser Tradition werden bestehende Maßnahmen laufend weiterentwickelt. Die Aktiv:Karte wird laufend evaluiert und sowohl im Angebotsumfang als auch in der Zielgruppenerfassung sukzessive ausgeweitet. Auch die im Jahr 2022 gestartete Schulsachentauschbörse wird fortgeführt und ausgebaut, um Familien nachhaltig zu entlasten und einen Beitrag zur Ressourcenschonung zu leisten. Der niederschwellige und kostenlose Zugang zu Menstruationsprodukten bleibt dauerhaft sichergestellt – unter anderem durch den Ausbau von Periodenservicestellen.
Auch im Bereich der Energiearmutsprävention wurde das Angebot weiter angepasst: Das Projekt „Energie50er“ wurde – ergänzend zum bestehenden Heizkostenzuschuss – in den „Energie100er“ umgewandelt, um besonders betroffene Haushalte zielgerichtet zu unterstützen.
Die Evaluierung und Weiterentwicklung des Kautionsfonds, um Menschen in schwierigen Wohnsituationen besser abzusichern, wurde abgeschlossen und das Verfahren einfacher und niederschwelliger gestaltet. Die signifikant angestiegenen Antragszahlen belegen den Erfolg dieser Anpassung eindringlich.
Die Einführung eines städtischen Härtefallfonds – nach dem Vorbild der Kinder- und Jugendhilfe – ist abgeschlossen. Dieser als „UFo“ (Unbürokratisch – Flexibel – offen) bezeichnete Unterstützungsfonds hilft in unvorhersehbaren Notlagen unbürokratisch und rasch.
Mit diesen Entwicklungen bekräftigt die Stadt Salzburg ihr Ziel, eine soziale Stadt zu sein, die mit niederschwelligen, treffsicheren und weitergedachten Angeboten auf aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen reagiert.



