LED-Umstellung und wassersparende Armaturen
LED-Umstellung und wassersparende Armaturen:
Die schrittweise Umstellung der noch nicht modernisierten Beleuchtungsanlagen in städtischen Gebäuden sowie im Bereich der öffentlichen Beleuchtung auf energieeffiziente LED-Technik wird fortgesetzt. Gleichzeitig werden in städtischen Gebäuden bestehende Sanitärarmaturen sukzessive durch wassersparende und bedarfsgerechte Systeme ersetzt. Ergänzend soll die Warmwasserversorgung durch eine bedarfsgerechte, möglichst dezentrale Warmwasserbereitung optimiert werden. Ziel ist die nachhaltige Reduktion des Strom-, Trinkwasser- und Wärmeverbrauchs sowie der laufenden Betriebs- und Wartungskosten.
Kurz gesagt: Es handelt sich um eine „kleine, aber flächendeckende Effizienzoffensive“ in den städtischen Gebäuden und bei der öffentlichen Beleuchtung – LED spart Strom, wassersparende Armaturen Wasser und Warmwasseroptimierung zusätzlich Energie.
LED-Umstellung:
Die Stadt will die noch nicht auf LED umgestellte Leuchten schrittweise ersetzen. Das betrifft zwei Bereiche:
- a) Städtische Gebäude
- Verwaltungsgebäude
- Schulen und Kindergärten
- Sport- und Freizeiteinrichtungen
- Kulturgebäude
- Wohn- und sonstige städtische Gebäude
Dabei werden beispielsweise alte Leuchtstoffröhren, Halogen- oder andere ineffiziente Leuchten durch energieeffiziente LED-Leuchten ersetzt.
- b) Öffentliche Beleuchtung im Straßenraum
Auch noch nicht umgerüstete Straßen-, Platz- und sonstige öffentliche Beleuchtungsanlagen sollen auf LED-Technik umgestellt werden. Das Ziel ist neben der Energieeinsparung auch eine bessere Steuerbarkeit und langfristig geringere Wartungskosten.
Bei einer umfassenderen Umstellung kann zusätzlich eine intelligente Lichtsteuerung eingesetzt werden, beispielsweise eine bedarfsgerechte Regelung oder Dimmung.
- Wassersparende Armaturen
In allen städtischen Gebäuden sollen alte Armaturen schrittweise durch wassersparende Systeme ersetzt werden. Die Stadt nennt dies ausdrücklich als Teil des Programms.
Darunter fallen beispielsweise:
- wassersparende Waschtischarmaturen
- Durchflussbegrenzer
- Selbstschlussarmaturen
- berührungslose Armaturen
- wassersparende Duscharmaturen
- wassersparende WC-Spülsysteme, soweit technisch sinnvoll.
Dabei wird nicht einfach der Wasserdruck generell reduziert. Moderne Armaturen begrenzen insbesondere den unnötig hohen Durchfluss, während die notwendige Nutzungsqualität erhalten bleiben soll.
Das spart nicht nur Trinkwasser, sondern auch Energie, weil weniger Warmwasser erzeugt und transportiert werden muss.
- Ein weiterer Bestandteil: Warmwasser
Interessant ist, dass die Stadt diesen Punkt unmittelbar mit der Optimierung der Warmwasserversorgung verbindet.
Im Arbeitsübereinkommen heißt es ausdrücklich, dass darüber hinaus die Warmwasserversorgung in öffentlichen Gebäuden optimiert und eine dezentrale Warmwasserbereitung eingesetzt werden soll.
Das kann beispielsweise bedeuten:
nicht mehr große Mengen Warmwasser zentral erzeugen und über lange Leitungswege verteilen, sondern dort, wo es sinnvoll ist, Warmwasser möglichst verbrauchsnah erzeugen.
Dadurch können Leitungs- und Bereitschaftsverluste reduziert werden.
- Was ist das eigentliche Ziel?
Die Maßnahme hat somit drei Ziele gleichzeitig:
LED
→ weniger Stromverbrauch
→ weniger Wartungsaufwand
→ längere Lebensdauer der Beleuchtung
Wassersparende Armaturen
→ weniger Trinkwasserverbrauch
→ weniger Abwasser
→ weniger Energiebedarf für Warmwasser
Optimierte Warmwasserbereitung
→ weniger Wärmeverluste
→ geringerer Energieverbrauch
→ effizienterer Betrieb der Gebäude.
Damit ist das Projekt ein relativ einfach umsetzbarer Bestandteil der Klimaschutz- und Energiestrategie der Stadt.
Die Umstellung auf LED-Beleuchtung und wassersparende Armaturen findet laufend statt.
Rückmeldung 2026 – 6/04:
Das Stadtlicht wird heuer mit 1,5 Mio € auf LED weiter umgerüstet. Geplanter Abschluss ist 2031.
