Mit dieser Bodenpolitik betritt die Stadt Salzburg Neuland. Dabei gilt es, Strategien zu entwickeln, Maßnahmen und den Ressourcenbedarf zu planen, Strukturen aufzubauen und Schnittstellen zu klären, sowie eine evaluierungsbasierte Weiterentwicklung zu gewährleisten.
Für die aktive Grundstücksvorsorge werden ein abteilungsübergreifendes Projektteam auf Verwaltungsebene mit Federführung beim Wirtschaftsservice und eine ressortübergreifende politische Steuerungsgruppe eingesetzt. Das Ziel ist, eine Strategie für aktive Grundstücksvorsorge zu entwickeln und inklusive bodenpolitischer Vorgaben, Planungszielen und „Weisung neu“ Maßnahmen zu diesem Zweck zu setzen.
Ein weiteres abteilungs- und ressortübergreifendes Projekt und eine weitere politische Steuerungsgruppe unter Federführung des Ressortverantwortlichen werden eingesetzt, die eine Strategie zur Erhebung und Mobilisierung leerstehender Wohnungen erarbeiten.
Die Stadt Salzburg arbeitet an mehreren Stellen an einer aktiven Bodenpolitik. Mit Bauträgern werden laufend Gespräche geführt, um den Anteil an Mietwohnungen bei Bauprojekten zu erhöhen. Parallel dazu wird der Prozess für Raumordnungsverträge nach dem Salzburger Raumordnungsgesetz überarbeitet.
Die Erhebung und Mobilisierung von Leerständen erfolgt über die MA 5 Raumplanung und Baubehörde. Die Standortdatenbank der Stadt ist online und wird aktiv beworben. Im Zuge laufender Erhebungen werden Eigentümer:innen leerstehender Objekte direkt angesprochen und ersucht, ihre Flächen in der Standortdatenbank anzubieten.