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Erneuerung des Bauhofes

Unter „Erneuerung des Bauhofes“ versteht die Stadt Salzburg die Modernisierung bzw. Erneuerung der betrieblichen Infrastruktur des städtischen Bauhofes in der Josef-Brandstätter-Straße 4. Im Arbeitsprogramm 2024–2029 ist das Projekt unter Punkt 10.19 angeführt. Konkret werden dort die veralteten Gebäude und Hallen der MA 6/02 und MA 6/04 genannt. Vorgesehen sind außerdem eine neue Zufahrt, ein verbessertes betriebliches Ablaufkonzept, die Berücksichtigung der Elektromobilität sowie die Umstellung der Heizung von Gas auf Fernwärme.

Erneuerung des Bauhofes

Das Projekt „Erneuerung des Bauhofes“ umfasst die schrittweise Modernisierung und funktionale Neuordnung der bestehenden betrieblichen Infrastruktur am städtischen Bauhof in der Josef-Brandstätter-Straße. Die teilweise veralteten Gebäude und Hallen sollen erneuert und an die heutigen und zukünftigen Anforderungen des städtischen Fuhrparks sowie des Straßen- und Betriebsdienstes angepasst werden.

Ein wesentlicher Bestandteil ist die Verbesserung der betrieblichen Abläufe durch eine optimierte Erschließung und eine neue Zufahrt. Durch ein verbessertes Ablauf- und Verkehrskonzept sollen die innerbetrieblichen Fahr- und Arbeitswege optimiert, die Betriebssicherheit erhöht und die Effizienz der Arbeitsabläufe verbessert werden.

Bei der Erneuerung sollen außerdem die zunehmende Umstellung des städtischen Fuhrparks auf Elektromobilität und die dafür erforderliche Lade- und Betriebsinfrastruktur berücksichtigt werden. Die bestehende Gasheizung soll durch einen Anschluss an die Fernwärme ersetzt werden. Darüber hinaus sollen bei der baulichen Weiterentwicklung Möglichkeiten für eine energieeffiziente und ressourcenschonende Betriebsführung berücksichtigt werden.

Ziel ist ein moderner, funktionaler und zukunftssicherer Bauhof, der gute Arbeitsbedingungen gewährleistet, effiziente Betriebsabläufe ermöglicht und die städtischen Anforderungen an Klimaschutz, Energieeffizienz und Elektromobilität unterstützt.

Kurz gesagt: Die „Erneuerung des Bauhofes“ bedeutet die bauliche und organisatorische Modernisierung des städtischen Betriebsstandortes, einschließlich neuer Zufahrt und optimierter Betriebsabläufe, Vorbereitung auf Elektromobilität und Umstellung der Heizung von Gas auf Fernwärme.

Was ist mit dem „Bauhof“ gemeint?

Der Bauhof ist der zentrale Standort insbesondere für den städtischen Fuhrpark und verschiedene operative Tätigkeiten, unter anderem Straßenreinigung und Straßenbauregie. Bereits 2015 wurde dort eine neue Lkw-Halle errichtet, in der 27 Lkw untergebracht werden können.

Das aktuelle Projekt ist daher nicht mit dem bereits 2019–2021 erneuerten Wirtschaftshof in der Siezenheimer Straße gleichzusetzen. Der Wirtschaftshof wurde damals umfangreich neu errichtet; die Erneuerung des Bauhofes betrifft den Standort Josef-Brandstätter-Straße.

Was soll bei der Erneuerung verbessert werden?

  1. Gebäude und Hallen

Die bestehenden, teilweise veralteten Gebäude und Hallen sollen baulich und funktional erneuert werden. Dabei geht es insbesondere um zeitgemäße Arbeitsbedingungen und eine zweckmäßige Unterbringung von Fahrzeugen, Geräten und Betriebsmitteln.

  1. Betriebliche Abläufe

Ein wesentlicher Punkt ist die Neuorganisation der innerbetrieblichen Verkehrs- und Arbeitsabläufe. Die neue Zufahrt und ein optimiertes Ablaufkonzept sollen beispielsweise unnötige Fahrwege und Kreuzungen zwischen Fahrzeugen, Mitarbeiter:innen und anderen Betriebsabläufen reduzieren.

  1. Elektromobilität

Die bauliche Erneuerung soll gleichzeitig die Voraussetzungen für die schrittweise Umstellung des städtischen Fuhrparks auf Elektrofahrzeuge berücksichtigen.

Das ist inzwischen auch praktisch relevant: 2026 wurden beispielsweise elektrische „Saugis“ für die Straßenreinigung eingeführt.

Dazu gehören je nach Fahrzeug und Nutzung unter anderem:

  • Ladeinfrastruktur,
  • geeignete Stellplätze,
  • elektrische Anschlussleistungen,
  • Lade- und Betriebsmanagement,
  • gegebenenfalls Anpassungen an Werkstätten und Hallen.
  1. Heizung

Die bestehende Gasheizung soll auf Fernwärme umgestellt werden. Damit wird die Erneuerung des Bauhofes gleichzeitig mit der städtischen Strategie zum Ausstieg aus fossilen Heizsystemen verbunden.

  1. Energie und Klimaschutz

Auch die Erfahrungen aus dem benachbarten Wirtschaftshof zeigen die Richtung: Dort wurden unter anderem Photovoltaik, Fernwärme, Gründächer und begrünte Fassaden umgesetzt. Auf der Fahrzeughalle des Bauhofes wurde 2024 außerdem eine rund 262-kWp-PV-Anlage in Betrieb genommen.

Was ist der eigentliche Kern des Projektes?

Man kann es vereinfacht so zusammenfassen:

Der Bauhof soll von einer teilweise veralteten Betriebsanlage zu einem modernen, effizient organisierten und auf zukünftige Anforderungen des städtischen Fuhrparks und Bau- bzw. Straßenbetriebs ausgerichteten Standort weiterentwickelt werden.

Dabei geht es also nicht nur um Gebäudesanierung, sondern um die Verbindung von:

Gebäudeerneuerung + Betriebsorganisation + neue Zufahrt + Elektromobilität + Energieversorgung + moderne Arbeitsbedingungen.

Die veralteten Gebäude und Hallen werden erneuert. Dabei soll mit einer neuen Zufahrt und mit einem Ablaufkonzept die betriebliche Effizienz gesteigert werden. Erste Vorüberlegungen fanden statt, weitere Ausarbeitungsschritte folgen bald.

Rückmeldung 2026 – 6/04:

Die Umsetzung wurde aus budgetären Gründen seitens der Politik verschoben. Eine Umsetzung ist nach wie vor erforderlich unfd gewünscht.

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