Zurück zur Übersicht

Notwohnungen zur Bekämpfung der Wohnungslosigkeit

Akute Wohnungsnot kann viele Gründe haben: Trennung/Scheidung, Krankheit, Arbeitslosigkeit, Gewalt oder psychische oder Soziale Krisen können zum Verlust des eignen Wohnraums führen. Wenn sich Wohnungslosigkeit verfestigt, kommen zur ursprünglichen individuellen Krise weitere Faktoren hinzu die sozialer Destabilisierung und steigenden Zugangshürden führen. Je länger Menschen ohne eigene Wohnung leben, desto stärker können sich soziale, gesundheitliche, finanzielle und psychische Problemlagen gegenseitig verstärken – und desto schwieriger wird die Rückkehr in dauerhaftes, selbstständiges Wohnen.

Aus diesem Grund bietet die Stadt Salzburg bereits jetzt sogenannte Übergangswohnungen an, die versuchen diesen Kreislauf zu durchbrechen. Eine Stabilisierung der Lebenssituation steht dabei deutlich im Mittelpunkt. im lezten Jahr (2025) könnte eine zusätzliche Wohung für diesen Zweck aktiviert werden. In Kooperation mit den gemeinnützigen Bauvereinigungen sollen zur weiteren Linderung akuter Wohnungslosigkeit Sozialeinrichtungen und -initiativen einen adäquaten Zugang zu von der Stadt vergebenen Wohnungen erhalten. Darüber hinaus zielt die Stadt darauf ab, die Zahl der von der Stadt vergebenen Übergangswohnungen weiter zu erhöhen. In Kooperation mit dem SIR (Salzburger Institut für Raumordnung) sollen Vorschläge zur Verminderung der Wohnungsnot, unter anderem im Rahmen von Wohnbauprogrammen, ausgearbeitet werden.

Kontakt