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Einführung Radverleih-System

Unter dem Projekt „Einführung Radverleih-System S-Bike“ versteht die Stadt Salzburg die Einführung eines flächendeckenden, stationsgebundenen Fahrradverleihsystems, das vor allem den öffentlichen Verkehr ergänzen und kurze bis mittlere Wege innerhalb Salzburgs erleichtern soll. Das Projekt ist bereits umgesetzt bzw. befindet sich seit 2026 im laufenden Betrieb.

Gemeinsam mit dem Land Salzburg hat sich die Stadt auf ein gemeinsames Bike-Sharing System geeinigt. In mehreren Ausbaustufen werden im ganzen Stadtraum Stationen errichtet. Die bauliche Umsetzung erfolgt in enger Zusammenarbeit der Ämter.

Einführung Radverleih-System S-Bike

Das Projekt „Einführung Radverleih-System S-Bike“ umfasst die Einführung und den laufenden Ausbau eines flächendeckenden, stationsgebundenen Fahrradverleihsystems in der Stadt Salzburg. Das System soll den Radverkehr stärken und insbesondere eine flexible Ergänzung zum öffentlichen Verkehr für kurze und mittlere Wegstrecken darstellen.

In der ersten Ausbaustufe wurden rund 600 elektrisch unterstützte Fahrräder an 63 Standorten im Stadtgebiet bereitgestellt. Die Stationen befinden sich insbesondere an wichtigen Verkehrsknoten, entlang zentraler Verkehrsachsen, bei Bahnhöfen, Universitätsstandorten sowie in weiteren stark frequentierten Bereichen. Perspektivisch ist eine Erweiterung auf bis zu 100 Stationen und rund 1.000 Fahrräder sowie eine Einbindung von Umlandgemeinden vorgesehen.

Ein wesentlicher Zweck des Systems ist die Verbesserung der Verknüpfung zwischen Fahrrad und öffentlichem Verkehr. S-Bike soll insbesondere die sogenannte erste und letzte Meile zwischen Wohn- bzw. Arbeitsort und Haltestelle oder Bahnhof abdecken. Gleichzeitig ermöglicht das System die spontane Nutzung eines Fahrrades für Personen, die kein eigenes Fahrrad zur Verfügung haben.

Zum Projekt gehören neben der Errichtung und Ausstattung der Stationen auch die organisatorische und technische Betreuung des Verleihsystems, die Einbindung in bestehende Mobilitätsangebote sowie die laufende Evaluierung und Optimierung der Standorte. Damit soll ein niederschwelliges, alltagstaugliches und klimafreundliches Mobilitätsangebot geschaffen werden, das zur Verlagerung von Wegen auf den Radverkehr und zur Entlastung des motorisierten Individualverkehrs beiträgt.

Kurz gesagt: S-Bike bedeutet für die Stadt Salzburg ein öffentliches E-Bike-Sharing-System mit rund 600 Rädern an 63 Stationen, das vor allem Radverkehr und öffentlichen Verkehr miteinander verknüpfen und die „erste und letzte Meile“ erleichtern soll.

Was ist S-Bike konkret?

Das System wird gemeinsam von Stadt Salzburg, Land Salzburg und Salzburger Verkehrsverbund (SVG) umgesetzt. In der ersten Ausbaustufe wurden 63 Stationen mit rund 600 Fahrrädern eingerichtet. Im Endausbau sind bis zu 100 Stationen und rund 1.000 Fahrräder vorgesehen.

Die Fahrräder sind Pedelecs/E-Bikes mit Tretunterstützung bis 25 km/h. Dadurch können auch längere Strecken und Steigungen leichter bewältigt werden.

Die Ausleihe und Rückgabe erfolgt über die vorgesehenen Stationen und eine Smartphone-App. Für Inhaber:innen eines gültigen Klimatickets bzw. entsprechender Jahreskarten ist eine kostenlose Nutzung der ersten 30 Minuten vorgesehen.

Welche Funktion hat das System im Verkehr?

Der wesentliche verkehrspolitische Zweck liegt in der Verknüpfung von Radverkehr und öffentlichem Verkehr.

S-Bike soll insbesondere die sogenannte „erste und letzte Meile“ abdecken:

Wohnung → S-Bike → Bushaltestelle/Bahnhof

bzw.

Bahnhof/Haltestelle → S-Bike → Arbeitsplatz/Ziel

Dadurch soll das Fahrrad eine praktische Ergänzung zu Bus und Bahn werden. Gleichzeitig richtet sich das Angebot an Personen, die beispielsweise kein eigenes Fahrrad besitzen, spontan ein Fahrrad benötigen oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Salzburg kommen.

Die Standorte konzentrieren sich daher unter anderem auf:

  • Innenstadt,
  • wichtige Verkehrsachsen,
  • Bahnhöfe,
  • Universitätsstandorte,
  • Haltestellen des öffentlichen Verkehrs,
  • wichtige Stadtteile und
  • perspektivisch auch Bereiche an den Stadtgrenzen.

Langfristig ist auch die Einbindung von Umlandgemeinden vorgesehen.

Einordnung in die Radstrategie und den Mobilitätsplan

S-Bike ist nicht nur ein eigenständiges Verleihprojekt, sondern Bestandteil der Radverkehrs- und Mobilitätsstrategie der Stadt Salzburg. Im Salzburger Mobilitätsplan 2040 wird die „Einführung des Fahrradverleihsystems S-Bike“ ausdrücklich als Maßnahme zur flächendeckenden Bereitstellung von Fahrradservices genannt.

Damit soll das Radfahren im Alltag einfacher werden und der Anteil des Radverkehrs am Gesamtverkehr erhöht werden. Gleichzeitig wird S-Bike als Ergänzung zum öffentlichen Verkehr verstanden.

Aktueller Stand

Das System ist inzwischen gestartet. Die Stadt überprüft seit dem Start insbesondere die Standorte der Stationen und deren praktische Funktion und passt diese bei Bedarf gemeinsam mit dem Verkehrsverbund und dem Betreiber an.

Das ist für die Stadtverwaltung insofern relevant, als das Projekt damit nicht mit der Aufstellung der ersten Stationen abgeschlossen ist. Vielmehr gehören auch laufende Standortoptimierung, technische bzw. organisatorische Anpassungen und die Beobachtung der Nutzung zur weiteren Projektbetreuung.

S-Bike Salzburg – wesentliche Inhalte

  • Stationsbasiertes Fahrradverleihsystem: Fahrräder werden an fixen Stationen ausgeliehen und wieder zurückgegeben.
  • Start 2026: In der ersten Ausbaustufe sind rund 600 E-Bikes an 63 Stationen vorgesehen bzw. umgesetzt.
  • Vollausbau: Das Netz soll langfristig auf etwa 100 Stationen mit über 1.000 Fahrrädern erweitert werden.
  • Betreiber/Technik: Die Räder stammen vom Anbieter Lime; Ausleihe über Smartphone-App bzw. die vorgesehenen digitalen Zugänge.
  • Kosten: Im städtischen Budget sind für den Betrieb 2026 rund 0,8 Mio. €, 2027 rund 0,6 Mio. € und 2028 rund 0,55 Mio. € vorgesehen. Für 2026 wurde der tatsächlich benötigte Betrag wegen des späteren Starts auf 310.000 € reduziert.
  • Finanzierung: Das Projekt wurde ursprünglich als gemeinsames Projekt von Stadt und Land Salzburg mit Kostenteilung vorgesehen.
  • Ausschließlich E-Bikes: Zum Einsatz kommen Pedelecs mit Tretunterstützung bis 25 km/h.
  • Standorte: Schwerpunkte liegen in der Innenstadt, an wichtigen Verkehrsachsen, Bahnhöfen, Universitätsstandorten und an den Stadtgrenzen.
  • Nutzung per Smartphone-App: Ausleihe und Rückgabe werden digital abgewickelt.
  • Integration in den öffentlichen Verkehr: S-Bike soll insbesondere die „erste und letzte Meile“ zwischen Wohnung, Haltestelle, Bahnhof, Arbeitsplatz bzw. Zielort abdecken.
  • Tarifvorteil: Für Personen mit gültigem Klimaticket bzw. entsprechender Öffi-Jahreskarte sind die ersten 30 Minuten kostenlos; außerdem wird eine Jahresmitgliedschaft um 100 € angeboten.
  • Stadt-Umland-Verbindung: Das System ist von Beginn an so konzipiert, dass später auch Gemeinden außerhalb Salzburgs eingebunden werden können.
  • Ziel: Mehr Alltagsradverkehr, bessere Verknüpfung mit dem ÖV, flexible Mobilität ohne eigenes Fahrrad und Entlastung des motorisierten Individualverkehrs.

Die Einführung ist Bestandteil der Radverkehrsstrategie 2025 bzw. der weiterentwickelten Radstrategie 2030+ der Stadt Salzburg. Dort wird S-Bike ausdrücklich als eines der zentralen Leitprojekte für die nächsten Jahre genannt.

 

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